18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
Ab 18 Jahren
Takt 5 Sekunden
Monatsrahmen 1.000 €
Sperrsystem OASIS
Die kurze Antwort
Wer bei diesem Zahlweg nach Kosten sucht, sucht meist an der falschen Stelle. Die Gebührenzeile ist überschaubar; teuer wird es dort, wo zwei Währungen aufeinandertreffen, und dieser Posten trägt keinen Namen. Diese Seite zeigt die Stellen, an denen umgerechnet wird, erklärt ein Entgelt, das im Saldo Platz braucht, und sagt, welche Belastung nicht Sie zahlen.
Thema
Gebühren
Stand
2026-10-29
Altersgrenze
ab 18
Warum der Kurs schwerer wiegt als das Entgelt
Ein Entgelt wird ausgewiesen: Es steht als Zeile im Vorgang, man sieht es vor der Bestätigung und kann es nachrechnen. Ein Umrechnungskurs wird nicht ausgewiesen, jedenfalls nicht als Kosten. Er erscheint als Kurs, und der Abstand zwischen diesem Kurs und dem Mittelkurs des Marktes ist der eigentliche Preis.
Deshalb führt der Vergleich zweier Dienste über die Gebührentabelle regelmäßig in die Irre. Ein Dienst ohne Entgelt für eine Etappe kann teurer sein als einer mit Entgelt, wenn er auf dieser Etappe umrechnet und der andere nicht. Verglichen werden muss, was am Ende auf dem Zielkonto liegt.
Bei diesem Anbieter kommt eine Besonderheit hinzu, die den Punkt verschärft. Weil ein Zugang mehrere Börsen in verschiedenen Währungen tragen kann, lässt sich die Frage der Währung bewusst gestalten, und wer sie ignoriert, bezahlt dieselbe Umrechnung unter Umständen zweimal.
Die drei Stellen, an denen zwei Währungen aufeinandertreffen
Die erste liegt zwischen dem eigenen Bankkonto oder der Karte und der Börse. Führt die Börse eine andere Währung als die Quelle, wird beim Aufladen umgerechnet, und zwar von demjenigen, der diese Etappe abwickelt. Bei einer Karte kann das auch die eigene Bank sein, mit ihrem eigenen Aufschlag.
Die zweite liegt zwischen Börse und Kasse. Wird das Spielerkonto in einer anderen Währung geführt als die Börse, entsteht hier die zweite Umrechnung, und sie geschieht entweder beim Zahlungsdienst oder beim Veranstalter, je nachdem, wer diese Zahlung annimmt.
Die dritte ist der Rückweg, und sie ist die, die man vergisst. Er durchläuft dieselbe Kette in umgekehrter Richtung, und jede Stelle, an der hinein umgerechnet wurde, rechnet auch heraus um. Aus einem Aufschlag werden so zwei, ohne dass irgendwo eine Gebühr erschienen wäre.
Stellen in der Kette und was dort anfallen kann
Stelle
Möglicher Posten
eigene Bank oder Karte
Entgelt und Kursaufschlag
Aufladen der Börse
Entgelt je Quelle
Börse zur Kasse
Kurs bei abweichender Währung
Kasse zur Börse
Entgelt des Veranstalters
Abhebung aus der Börse
Entgelt und erneut der Kurs
ruhender Zugang
laufendes Entgelt
Die einfache Antwort für Deutschland
Sie lautet: alles in Euro. Ein Bankkonto in Euro, eine Börse in Euro und ein Spielerkonto in Euro bedeuten, dass an keiner Stelle der Kette zwei Währungen aufeinandertreffen. Dann bleibt nur, was ausgewiesen wird, und das lässt sich lesen und nachrechnen.
Sie lautet: alles in Euro.
Das klingt banal und wird dennoch regelmäßig verfehlt, weil die Wahl der Währung beim Anlegen einer Börse getroffen wird und dort niemand darüber nachdenkt. Wer später merkt, dass die Börse in einer anderen Währung läuft, hat die Wahl zwischen Umrechnung und einer zweiten Börse.
Anders liegt es, wenn ein Spielerkonto nur in einer Fremdwährung geführt werden kann. Dann lässt sich die Umrechnung nicht vermeiden, sondern nur verlegen. Eine Börse in derselben Fremdwährung verschiebt sie an die erste Etappe, wo man sie mit der eigenen Bank vergleichen kann.
Börse in der Währung des eigenen Bankkontos führen.
Spielerkonto möglichst in derselben Währung wählen.
Bei unvermeidbarer Umrechnung die Etappe bewusst wählen.
Am Ende vergleichen, was auf dem Zielkonto liegt.
Das Entgelt braucht Platz im Saldo
Eine kleine Eigenheit, die regelmäßig für eine ratlose Fehlermeldung sorgt: Wird ein Betrag so angesetzt, dass er den Saldo vollständig ausschöpft, scheitert der Vorgang mit einem Hinweis auf fehlende Mittel, weil für ein anfallendes Entgelt nichts übrig bleibt.
Die Meldung ist aus Sicht des Nutzers irritierend, denn das Geld ist ja da. Aus Sicht des Systems ist sie korrekt: Angefordert wurde mehr, als nach Abzug des Entgelts verfügbar ist. Gelöst wird das durch einen etwas niedrigeren Betrag, nicht durch Wiederholen.
Wer eine Börse vollständig leeren will, fragt daher am besten beim Dienst nach dem Betrag, der unter Berücksichtigung des Entgelts übrig bleibt, oder nähert sich in zwei Schritten. Welche Entgelte für welche Vorgänge anfallen, steht im Preisverzeichnis und nicht in einem Ratgeber.
Wer welchen Posten trägt
Der Zahler trägt, was seine Bank für eine Buchung verlangt, was der Zahlungsdienst für eine Etappe verlangt, und den Kursaufschlag an jeder Stelle, an der umgerechnet wird. Das ist der größte Teil und auch der Teil, der sich durch die Wahl der Währung beeinflussen lässt.
Der Veranstalter kann für eine Auszahlung ein Entgelt vorsehen, etwa unterhalb eines bestimmten Betrags oder bei mehreren Auszahlungen in kurzer Folge. Ob und in welcher Höhe, steht in seinen Bedingungen und ist von Haus zu Haus verschieden; eine allgemeine Angabe dazu wäre geraten.
Und ein Posten fällt an, ohne dass ihn der Spieler zahlt. 5,3 Prozent liegen auf dem Einsatz. Getragen wird das vom Veranstalter. Betroffen sind Automaten und Onlinepoker. In keinem Kontoauszug und in keiner Umsatzliste der Börse erscheint dieser Posten, und von der Einzahlung wird dafür nichts abgezogen.
Der ruhende Zugang
Bleibt der Zugang über einen längeren Zeitraum ohne Anmeldung, führt der Dienst ihn als ruhend, und für diesen Zustand sieht er ein laufendes Entgelt vor, das vom verbleibenden Guthaben abgezogen wird. Frist und Höhe stehen in seinem Preisverzeichnis.
Bleibt der Zugang über einen längeren Zeitraum ohne Anmeldung, führt der Dienst ihn als ruhend, und für diesen Zustand…
Für kleine Restbeträge ist das die unauffälligste Art, Geld zu verlieren, weil niemand hinsieht. Ein Rest, den man nach einer Abhebung stehen lässt, weil er die Schwelle nach unten nicht erreicht, kann über die Monate verschwinden, und es passiert nichts Unrechtes dabei.
Vermeiden lässt sich das mit einer einfachen Gewohnheit: Nach der letzten Abhebung sieht man nach, was noch steht, und entscheidet, ob es verbraucht oder geholt wird. Ein Zugang, den man nicht mehr nutzen will, wird geleert und geschlossen statt vergessen.
Eine Börse ist ein Durchgang und kein Lager. Was in den nächsten Tagen nicht gebraucht wird, liegt besser auf dem eigenen Bankkonto.
Die Kette rechnen statt der Etappe
Brauchbar vergleichen lässt sich nur, was am Ende irgendwo liegt. Die Rechnung beginnt also mit dem Betrag, der das eigene Bankkonto verlässt, und endet mit dem Betrag, der dort wieder eintrifft, und alles dazwischen ist Zwischenstand.
Für einen praktischen Test genügt ein kleiner Betrag. Einmal hinein und wieder heraus, und am Ende vergleicht man zwei Zeilen im eigenen Auszug. Was dabei verloren geht, ist die vollständige Antwort auf die Frage nach den Kosten, und sie gilt für die eigene Bank und die eigene Börse, nicht für irgendeinen Durchschnitt.
Ein solcher Test sagt außerdem etwas, das keine Tabelle liefert: wie lange die Kette braucht und welche Stelle sich bei einer Rückfrage als zuständig erweist. Beides ist später mehr wert als ein ersparter Kleinbetrag.
Kleinen Betrag von der Bank in die Börse laden.
Denselben Betrag wieder auf das Bankkonto abheben.
Die beiden Buchungen im eigenen Auszug vergleichen.
Das Ergebnis als eigene Zahl notieren.
Häufige Fragen
Was kostet dieser Zahlweg?
Eine Zahl dazu steht hier nicht, weil sie an Ihrem Vertrag, Ihrer Bank und Ihrer Währung hängt. Verbindlich sind das Preisverzeichnis des Dienstes und die Bedingungen Ihrer Bank. Der verlässlichste Weg ist ein eigener Durchlauf mit einem kleinen Betrag.
Warum verliere ich Geld, obwohl keine Gebühr ausgewiesen war?
Weil an einer Stelle umgerechnet wurde. Ein Kursaufschlag erscheint nicht als Entgelt, sondern steckt im Kurs selbst, und bei Hin- und Rückweg kann er zweimal anfallen. Prüfen Sie, welche Währung Börse, Bankkonto und Spielerkonto jeweils führen.
Wie vermeide ich die Umrechnung ganz?
Indem alle drei Stationen dieselbe Währung führen: Bankkonto, Börse und Spielerkonto. In Deutschland heißt das durchgehend Euro. Lässt sich das Spielerkonto nur in einer Fremdwährung führen, verschiebt eine Börse in derselben Währung die Umrechnung an eine Stelle, die Sie vergleichen können.
Meine Abhebung scheitert mit dem Hinweis auf fehlende Mittel.
Wahrscheinlich, weil der angeforderte Betrag den Saldo vollständig ausschöpft und für ein Entgelt kein Platz bleibt. Setzen Sie den Betrag etwas niedriger an. Wiederholen mit derselben Summe führt zum gleichen Ergebnis.
Zahle ich die Abgabe von 5,3 Prozent?
Nein, die trägt der Veranstalter. Berechnet wird sie am Einsatz. Einzahlung und Gewinn bleiben unberührt. In Ihrem Kontoauszug und in der Umsatzliste der Börse erscheint sie nicht. Auf die Auszahlungsquoten drückt sie trotzdem.
Was passiert mit einem Restbetrag, den ich stehen lasse?
Bleibt der Zugang lange ohne Anmeldung, wird er als ruhend geführt, und dafür sieht der Dienst ein laufendes Entgelt vor, das vom Guthaben abgeht. Frist und Höhe stehen im Preisverzeichnis. Kleine Reste verschwinden so über die Zeit.